Tokyo bei Nacht

Die Freude ist groß, wenn man jemanden trifft, der die gleichen Interessen wie man selbst teilt – und meine war besonders groß, als ich herausgefunden habe, dass mein JLSP-Kollege Fabian genauso gerne fotografiert wie ich!

Wir haben uns bereits vor ein paar Wochen verabredet einmal zusammen Fotografieren zu gehen, aber bisher ist daraus nichts geworden. Gestern Abend haben wir beschlossen, dass wir heute endlich losziehen.

Wir wolltenn uns im Anschluss an die Uni aufmachen, daher musste ich meine Ausrüstung schon morgens mitschleppen. Und das war kein Spaß. Ich habe es bestimmt bereits einmal erwähnt, aber die Rush-Hour ist echt die Hölle und obwohl ich mittlerweile einen Weg gefunden habe, es einigermaßen auszuhalten (Survival-Tipp: Rush-Hour) ist es mit einem Stativ nochmal eine besondere Herausforderung gewesen. Ich will nicht wissen, wie viel Leuten ich damit einen blauen Fleck verpasst habe…

sdr
Sonnenuntergang

Unser Ziel waren Nachtaufnahmen von Tokyo –  von oben. Daher haben wir uns das World Trade Center Building (世界貿易センタービル) im Stadtteil Minato ausgesucht. Dort angekommen haben wir keine Beschilderung nach oben finden können und sind einfach in den nächstbesten Aufzug gestiegen. Bereits auf dem Weg nach oben ist uns aufgefallen, dass dort alles ungeheuer edel und sauber wirkte. Und wahrlich, kaum dass die Aufzugstüre sich öffnete – bot sich uns ein 5 Sterne Restaurant, welches seine Sterne mit Sicherheit mehr als verdient hat. Der Kellner (in einem luxuriös aussehenden Frack zu uns eilend), fragte wie er uns helfen könne und nachdem Fabian ihm erklärte, was wir eigentlich suchen würden, zeigte er uns freundlich die richtige Richtung. In Deutschland wären wir mit unserer Aufmachung in einem solchen Restaurant sicher mit einem fetten Kick vor die Tür gesetzt worden, aaaaaber wir sind ja im Land des Lächelns!

Um die Ecke gebogen, Eintritt bezahlt und eine kleine Treppe hochgegangen, eröffnete sich uns das ein atemberaubender Anblick. Uns zu Füßen lag ein Lichtermeer (es war bereits dunkel draußen), dass in tausend verschiedenen Farben erstrahlte.

Auf der Plattform (die übrigens ein geschlossener Raum ist, mit Panoramafenstern die von der Decke bis zum Boden reichen) kann man sich frei bewegen und auch mitgebrachte Speisen verzehren. Im Hintergrund wurde leise Jazz-Musik aus Lautsprechern gespielt und das Licht in den Räumen selbst, war stark gedimmt.

Ansonsten lasse ich jetzt die Bilder für sich sprechen:

Tokyo_by_Night-8Tokyo_by_Night-82Tokyo_by_Night-86Tokyo_by_Night-26

dav
Rebellische Ader.

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mde
Nicht zu vergessen ist das obligatorische Selfie!

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